Die meisten Kompaktkameras bieten diese Funktion an. Es gibt zwei Arten des Panoramas: das „echte“ und das „unechte.“ Beim „unechten“ handelt es sich lediglich um ein entsprechend beschnittenes Foto. Die Kamera nimmt das Motiv zwar in gewohnter Standardgröße auf,  löscht dann aber alle Bildinformationen jenseits des extrem langen Panoramaformates. So entsteht ein Bild, das zwar den länglichen Charakter des Panoramas hat, aber eigentlich weniger zeigt (es spart ca. das obere und das untere Drittel des Motives aus).

Das „echte“ Panorama bedient sich der „Stitch“-Technologie: der Fotograf schwenkt die Kamera – je nach Kameramodell während des Fotografierens oder nach jeder einzelnen Aufnahme – von links nach rechts und erstellt dadurch eine Reihe von Bildern, die später zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden.

Dieses Zusammenfügen besorgt entweder die Kamera selber (allerdings können das nur einige Kompaktkameras) oder der Fotograf erledigt das am Rechner mit der entsprechenden Software. Im Gegensatz zum „unechten“ Panorama, zeigt dieses Bild tatsächlich einen wesentlich größeren Bildausschnitt, denn es besteht ja aus vielen Einzelbildern, die sich gegenseitig ergänzen! So können extreme Panoramen mit einem Blickwinkel von bis zu 360 Grad erstellt werden oder sogar räumliche Panoramen, die kugelförmig angelegt sind.

Der Nachteil dieser Art der Fotografie ist, dass man damit nur statische Situationen erfassen kann, denn der Prozess dauert eine Weile.