Es gibt eine Reihe alternativer Möglichkeiten der Fotografie. Zu den ältesten und zugleich faszinierendsten zählt die Lochkamera-Fotografie. Sie ist die  „Fortentwicklung“ der Kamera Obscura, jenes Schuhkartons, der auf einer Seite mit einem stecknadelgroßen Loch und auf der gegenüberliegenden mit einem Fenster aus Pergaminpapier versehen ist. 

Statt des Pergaminfensters, ist die Lochkamera mit Film (oder als abgewandelte Digitalkamera mit dem entsprechenden Sensor) versehen und liefert Bilder von abenteuerlichem Charme. Denn die Lichtundichtigkeit und die fehlende Exaktheit dieser Kamera lässt Fotos quasi nach dem Zufallsprinzip entstehen. Unter- und Überbelichtungen, Unschärfen und Lichteinfälle sind zwar vorprogrammiert, führen aber zu immer neuen Formen von Bildfehlern mit einer gewissen Ästhetik.

Eine einfache Lochkamera können Sie sich mit ein wenig Geschick selber basteln. Wenn sie risikofreudig sind, können Sie auch einen Lochkamera Gehäusedeckel für Ihre DSLR herstellen. Anleitungen dafür finden Sie im Internet.