Kategorie: Besser fotografieren

Besser fotografieren! Wie Sie digitale Bildkompetenz erwerben.

Bildschnitt

Durch das Beschneiden eines Fotos kann man seine Aussage in zwei Richtungen manipulieren: man kann sie verstärken oder verändern. Gerade in der journalistischen Fotografie ist ein Bild selten perfekt, denn Zeitmangel und suboptimale Lichtverhältnisse zwingen die Fotografin oft zum Kompromiss: sie schießt ein Foto, obwohl die Komposition nicht optimal ist.

Analog vs. Digital

Wie unterscheiden sich eigentlich analoge von digitalen Fotos?
Zu Beginn der digitalen Fotografie gab es große Skepsis unter den Fotografinnen und Fotografen, die den Wechsel zur Digitaltechnik sehr kritisch sahen. Es war die Rede davon, dass das digitale Foto nie dem analogen Bild ebenbürtig sein könne, weil es nicht die Qualität besaß, kälter und technischer – eben digital – wirkte.

Die Life-Formel

Bis in die 60er Jahren war das Erzählen in Bildern in Magazinen, der Fotojournalismus, groß im Trend. Die Bildredakteure der berühmten US-Zeitschrift LIFE gaben Ihren Fotojournalistinnen eine kleine Anleitung mit, wie sie eine LIFE-Story am besten fotografieren sollten.

Archivierung

Sie haben Ihre Fotos ausgewählt, optimiert und weitergegeben? Wunderbar! Aber wie können Sie gewährleisten, dass Sie ein Foto wiederfinden, wenn Sie es später noch einmal benötigen? 

Bildoptimierung

Der Pionier und Klassiker der Bildbearbeitungsprogramme ist Photoshop. Seit seiner Markteinführung 1990 wurde das Programm immer weiter entwickelt und bietet heute ein schier grenzenloses Spektrum an Bearbeitungs-, Retusche- und Manipulationsmöglichkeiten.

Workflow

Was heißt eigentlich Workflow?
Das Wort Workflow oder Arbeitsablauf beschreibt die Abfolge aller Arbeitsschritte, die ein Fotograf bei seiner Arbeit berücksichtigt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die folgenden vier Schritte:

Verschlagwortung

Es ist eigentlich kurios, aber ein digitales Bild kann heute nur gefunden werden, wenn es vernünftig verschlagwortet wurde, denn man sucht in einer Bilddatenbank mithilfe von Begriffen nach bestimmten Eigenschaften oder Inhalten eines Fotos. Bis sich das ändert (das futuristische Konzept der „Hyperfotografie“ postuliert, dass eines Tages alle Fotos der Welt miteinander verknüpft sein könnten, so wäre es also möglich, ein bestimmtes Bildelement anzuklicken um dann alle Fotos angezeigt zu bekommen, die ein ähnliches Bildelement enthalten!), ist es also notwendig, Fotos zu beschreiben. Je gründlicher, desto besser. 

Bildbeschriftung und Metadaten

Fotos, die zur Publikation bestimmt sind, müssen beschriftet sein. Ein Bild ist schlicht nutzlos, wenn der Betrachter nicht weiß, was genau er darauf sieht und wer das Foto geschossen hat (Letzteres ist speziell für die Honorarabrechnung wichtig!).

Kalibrierung und Farbprofile

Das Abstimmen verschiedener Geräte aufeinander wird „Kalibrierung“ genannt. Mit einem Gerät, das von der Größe und Form her einer Computermaus ähnelt und einen Farbensensor enthält, können Monitore und Drucker „ausgemessen“ und aufeinander abgestimmt werden.

Farbräume

Ein ähnlich abstraktes Thema in der digitalen Fotografie ist das der Farbräume. Jeder hat schon mal was davon gehört, aber kaum jemand weiß etwas damit anzufangen.

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