Das Abstimmen verschiedener Geräte aufeinander wird „Kalibrierung“ genannt. Mit einem Gerät, das von der Größe und Form her einer Computermaus ähnelt und einen Farbensensor enthält, können Monitore und Drucker „ausgemessen“ und aufeinander abgestimmt werden. Die Messergebnisse, die dabei ermittelt werden, werden jeweils in einem ICC-Farbprofil hinterlegt (das ist der Datensatz, der eine saubere „Übersetzung“ von einem Gerät auf ein anderes ermöglicht). So schafft man es, dass ein Foto auf dem Monitor fast genauso aussieht wie später der Ausdruck aus dem Drucker.

Auch dieser Bereich ist nichts für Leute ohne ein gewisses Computerverständnis. Am besten Sie lassen sich von einem Fachmann helfen oder besorgen sich einführende Literatur zum Thema, bevor Sie anfangen.

Wenn sie das Geld für ein Kalibrierungsgerät nicht ausgeben wollen, sollten Sie Ihren Monitor zumindest optisch kalibrieren: mit Hilfe eines entsprechenden Testbildes können Sie Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit manuell einstellen. Dieses Verfahren gibt Ihnen zumindest die Gewissheit, dass Ihre Einstellungen nicht völlig daneben liegen. So manches Missverständnis zwischen Fotograf und Kunde resultiert aus der Diskrepanz unterschiedlicher Farbprofile. Deshalb ist eine Kalibrierung so wichtig.

Das dafür notwendige Digital Quality Tool (DQ-Tool) – diverse Referenzdateien – stellt der Photoindustrie-Verband kostenlos unter https://www.piv-imaging.com/foto-video/fototechnik/digital-quality-tool-10010954 zum Download zur Verfügung.